Roßwälden

 

 

Das „Land der 1000 Hügel“, der Kraichgau ist das Ziel unseres diesjährigen Tagesausfluges. Zwei Weinbauregionen, Baden und Württemberg in einem Naturpark, das gibt es nur im Stromberg-Heuchelberg. Wir fahren mit dem Bus nach Sternenfels, wandern, vorbei an der Kraich-Quelle, die der ganzen Landschaft den Namen gibt, ca. 5 km durch Naturschutzgebiet und Wald zum Derdinger Horn und Weinplateau. Unter dem Motto

 „brennt im Herzen dir ein Weh, lösch es hier mit Kern´les Tee“

erwartet uns dort der Winzer Michael Kern. Aber keine Sorge, der Kern´les Tee ist ein reines Naturprodukt und enthält garantiert keinen Tropfen Wasser. Michael Kern wird uns dies und vieles andere näher erläutern. Damit das Getränk nicht auf den Magen schlägt, oder gar zu Kopf steigt, gibt es dazu kräftige Kanapees und Käsewürfel. Der anschließende historische Rundgang durch den interessanten und behutsam sanierten Ortskern von Oberderdingen wird sicherlich auch interessant und kurzweilig. Abschluss ist dann im 1910 gegründeten und damit ältesten und traditionsreichsten Weingut in Oberderdingen.

Termin:                               Mittwoch, 3. September                                                   

Abfahrt mit dem Bus

am Waaghäusle:                 8.30 Uhr, Rückkehr ca. 20.00 Uhr                                                           

Kosten:                               40,00 € (Fahrt, Weinprobe m. Häppchen, Ortsführung)

Telefon: Fred 2528

 

Nachlese Oberderdingen

 

Ein gelungener Ausflug: Beschauliches Wandern, schöne Aussichten, interessante Führung und Ortsbegehung, gemütliche Einkehr! Nachfolgend unser „Vorstellungsgedicht“ für den Winzer Michael Kern:

 

Wir sind die Wanderfreunde aus Roßwälden,

so einen Club wie unseren, den gibt’s selten.

Wir wandern gern, wir kehren gern ein

und vor allem – wir lieben den Wein!

Wir sind kein Verein und nicht organisiert,

wir wollen nur wandern, egal was passiert!

Wir sind mal 10, 20, 25 oder,

an einem schönen Tag wie heute,

sogar mal 36 gutgelaunte Leute.

Sicher wird auch heute unser Ausflug gelingen,

denn wir fahren nach Oberderdingen!

Wir wollen sehn wie die Trauben reifen

und auch durch das Städtle streifen.

Im Herzen haben wir zwar keinerlei Weh,

freuen uns aber trotzdem auf den Kern´les-Tee!

Michael Kern wird uns diesen näherbringen,

-      wir werden ihm dafür ein Liedle singen!

Den Kern´les-Tee wollen wir ausgiebig probieren,

wir wollen ihn sehen, riechen, trinken und studieren!

Denn wir wissen: Drei Dinge sind´s, die ergeben den Wein,

die Erde, die Rebe der Sonnenschein,

doch wenn die Arbeit des Winzers nicht wär,

dann bliebe unser Gläsle heut leer.

 

 

 

                                                 

Roßwälder Rundweg

Warum in die Ferne schweifen, wo wir doch einen so wunderschönen Wanderweg haben? Für unsere August-Wanderung haben wir uns diese ca. 7 km vorgenommen. Anschließend wollen wir in der OGV-Blütenhütte gemütlich zusammensitzen, zünftig grillen und uns auch die Getränke schmecken lassen. Grillgut bitte mitbringen, für Getränke wird gesorgt! Die Speisen werden in die Hütte gefahren, so dass der Rucksack nicht überbeansprucht wird! Eine Kühlung ist dort möglich.

  

Treffpunkt: Mittwoch, 13. August, 13.30 Uhr, Waaghäusle

 

Nachlese Roßwälder Rundweg

Und wieder einmal bestimmten die Regenschirme das Bild unserer Wanderung! Trotzdem herrschte eine gute Stimmung sowohl bei der Wanderung als auch bei dem anschließenden gemütlichen Beisammensein bei einem guten Tröpfchen Wein und einem gepflegten Bierchen. Auch der Grill wurde angeheizt und so manches Wanderlied schallte durch die Obstanlage des OGV Roßwälden in der Halde.

Ein Highlight bei der Wanderung, das viele Wanderfreunde noch nicht kannten, war die Durchquerung des Roßwälder Nussbaumwaldes, der ja im ganzen Ländle Beachtung findet und ein Vorzeigeobjekt von Förster Reich ist.

 

 

 

 

 

                                                  

 

Ab dem Parkplatz bei der Kläranlage in Hülben wandern wir ohne große Höhenunterschiede zu dem Naturphänomen Höllenlöcher oberhalb von Urach. Teilweise kann man die Höllenlöcher durchwandern, oder aber auf schönem Pfad mit Blick in diese bequem gehen.

Ab dem Nägelesfelsen – Eichhalde liegt  das Gebiet jedoch innerhalb der Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Das hat zur Folge, dass das Betreten der Höllenlöcher nun nicht mehr gestattet ist. Erlaubt ist nur noch der offizielle, bezeichnete Wanderweg am Rand entlang. Der Nägelesfelsen bietet uns einen phantastischen Ausblick auf Hohen-Urach; die nächste tolle Aussicht haben wir vom Buckligen Kapf auf Dettingen /Erms und das gesamte Ermstal. Von dort aus machen wir uns auf den Rückweg nach Hülben. Die meiste Zeit sind wir auf schattigen Waldwegen unterwegs. Einkehr ist im Sportheim Hülben.

Treffpunkt: Mittwoch, 9. Juli, 13.30 Uhr, Waaghäusle

 

Nachlese Hülben (wegen anhaltendem Regen gemütlicher Nachmittag)

Regen, Regen, Himmelssegen…..

Regen, Regen, nichts als Regen. Regen den ganzen lieben langen Tag, nur Regen! Nach der langen Trockenheit war es wahrhaftig ein Segen für die Natur. Was aber machen die Roßwälder Wanderfreunde? Sie sind ja soo flexibel! Nach dem Motto „Versuchs mal mit Gemütlichkeit“ wurde schnell Kuchen besorgt und frische Bäckerhausbrezeln, Erika macht Kaffee, ein paar gute Fläschle Wein und der Nachmittag ist gerettet. Stohrers haben einen so genialen urgemütlichen Raum, auch „Stohrer´s Besen“ genannt, in dem sich phantastisch feiern lässt! Es wurde erzählt, mit Akkordeonbegleitung gesungen, gegessen, getrunken und es war so was von gemütlich. Das Regenwetter war ganz schnell vergessen! Nur schade, dass sich so wenige Wanderfreunde aus dem Haus getraut haben! Hülben haben wir bereits in die Wanderplanung 2015 aufgenommen!                                             

 

                                                             

Eine wahrhaft ruhige und idyllische Ecke haben wir für unsere Juni-Wanderung ausgesucht – Unterweckerstell!                                              

Ab dem Parkplatz am Waldheim in Donzdorf wandern wir, vorbei an einem Gehege mit Damwild, zum romantischen Simonsbach-Stausee, dann durch den verschlafenen Ort zu der kleinen Kapelle, die dem Heiligen Georg gewidmet ist. Der spätromanische Chor lässt einen Bau des 13. Jahrhunderts vermuten. Urkundlich erwähnt wird der Weiler Unterweckerstell 1324. Dann geht’s hinauf zur Scharfenburg auf 617 m ü.N.N., im Volksmund „Scharfenschlössle“ genannt. Die Ruine besteht aus 2 Hauptgebäuden: dem großen, steinernen herrschaftlichen Wohnhaus und dem Gesindehaus sowie aus der noch aus Teilen bestehenden Wehranlage und Reste des einstigen Turmes der Burg. Die Burg ist in Privatbesitz, kann aber teilweise besichtigt werden.

Zum Abschluss wie immer gemütliche Einkehr; dieses Mal im „Lindenhof“ in Donzdorf.

 

Treffpunkt: Mittwoch, 11. Juni 2014, 13.30 Uhr Waaghäusle

 

Nachlese Bürger Seen (geplant Unterweckerstell)

Wieder mal hat uns das Wetter einen Strich durch unsere Wanderplanung gemacht! Über 30 Grad im Schatten! Die wirklich „sonnige“ Wanderung in Unterweckerstell und dann auch noch steil hinauf, ebenfalls in voller Sonne, auf das Scharfenschlössle? Nein, das wollten wir uns nicht antun. Kurzfristig entschieden wir uns für eine schattige Alternative: Auf dem sonnenlosen Waldlehrpfad mit 13 interessanten Stationen durchstreiften wir den Talwald bei den Bürgerseen in Kirchheim, wanderten dann zu dem romantischen Mannsberger See, bewunderten dort die herrlichen Seerosen und machten uns, entlang der Bürgerseen, auf den Rückweg und freuten uns an den gut gekühlten Getränken und dem kräftigen Vesper beim Angelverein Kirchheim.

Die Unterweckerstell-Wanderung wird auf jeden Fall nachgeholt!

 

                                                                   

Der Mai ist gekommen…  

….und wir wandern auf den „Berg der Schwaben“, den  Hohenstaufen! Mit seiner markanten Kegelform bildet dieser 684 m hohe Berg das Wahrzeichen der Stadt Göppingen. Wir gehen zunächst durch den Ort Hohenstaufen, vorbei an dem Haus mit dem liebevoll gepflegten Gärtle des bekannten Malers, Dichters und Liedermachers Harald Immig, vorbei an der Pfarrkirche St. Jakob und dann stetig bergauf bis wir, oben angekommen, rundum ein außergewöhnliches Geschenk der Natur erleben: Die ganze Schönheit des Stauferlandes! Man kann dort oben in die Geschichte eintauchen, oder einfach die Aussicht und die Stille auf sich wirken lassen. Beim Abstieg kommen wir an der sogenannten Spielburg, einer abgerutschten Kalkstein-Felsgruppe, vorbei; auch hier können wir noch einmal die Aussicht und die Kraft dieses besonderen Ortes genießen.

Für die Einkehr in dem schön gelegenen Waldcafe „Wannenhof“ hoffen wir auf sonniges Terrassenwetter.

 

Treffpunkt: Mittwoch, 14. Mai, 13.30 Uhr Waaghäusle

 

Nachlese Hohenstaufen

Der Aufstieg hat sich gelohnt. Eine Aussicht wie aus dem Bilderbuch erwartete uns auf dem Hohenstaufen (683,5 m ü.NN). Nachdem wir diese in alle vier Himmelsrichtungen ausgiebig genossen hatten, machten wir uns an den Abstieg zur Spielburg. Auch von dort hatten wir nochmal eine unwahrscheinlich tolle Sicht. Der ehemalige Massenkalk-Steinbruch und die anschließenden Felsen geben einen schönen Einblick in die abgerutschte Scholle.  Frohgemut und gut gelaunt wanderten wir weiter Richtung Rechberghausen, bogen dann links ab Richtung Hohrein und durch blühende Wiesen und schattigen Wald gings zurück zum Parkplatz.

„Hier war ich nicht zum letzten Mal“ war der Kommentar eines Mitwanderers zur Einkehr im Waldcafé Wannenhof; wir wurden schnell und gut bedient und so ging ein schöner und eindrucksvoller Wandernachmittag zu Ende.