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13. Jhd. (2.Hälfte) Kapelle, durch Grabung nachgewiesen
1275 erste urkundliche Nennung; Patrozinium: St. Benedikt von Nursia
14. Jhd Schaffung der Kirche durch Verlängerung der Kapelle nach Westen und Errichtung der unteren Geschosse des Turmes
15. Jhd. (2.Hälfte) Verbreiterung auf die heutigen Maße
1467 Guss der älteren der beiden Glocken
1726 Neubau der Kirche auf den alten Grundmauern und Erhöhung des Turmes durch Baumeister Hipp von Herrenberg
1980 Neubau der Sakristei, Teilabbau der Emporen und Entfernung der äußeren Emporentreppe, Einbau der drei neuen Chorfenster mit figürlichen Glasbildern von Adolf Valentin Saile aus Stuttgart
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Erbaut Ende 15. Jahrhundert
Wenig später niedergebrannt und neu aufgebaut
1603 wesentliche bauliche Veränderungen
Vor der Reformation stark besuchte Wallfahrtskirche
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Ganz oben im Fenster: Die Überschrift, das Sigel für Gott, das Dreieck mit dem Auge. Von dort ist das Bild zu lesen, von oben nach unten.
Hier erscheint zum ersten Male im Gesamtzyklus die goldene Linie. Sie umfasst einen Kreis, in dem sich Gottes Heilswirken besonders darstellt. Hier ist es die Schöpfung, von der es 1.Mose 1, 31 heißt: ... und siehe, es war sehr gut. Die Schöpfungswerke Gottes erscheinen in buntem Glanz: Das Licht, Himmel und Erde, Land und Meer; Pflanzen, die sprossen, blühen und Früchte bringen; Tiere zu Wasser, in den Lüften und auf der Erde zeugen vom Leben, das die Schöpfung ausmacht. Und als Letztes: der Mensch, Mann und Frau. Im Hintergrund findet sich das alte Bild vom Lebensbaum, der in der Mitte des Fensters verborgen bleibt, aber im unteren Bild mit seinen Wurzeln und dem besonderen Spross der Wurzel Jesse (Jes.11, 1 u. 10) Leben für die Zukunft verheißt. Auf den Seiten des Hauptbildes, das die Mitte des Fensters durchzieht, entspringen diesem Lebensbaum Blütentriebe. Gottes Schöpfung. entfaltet stets neues Leben.
Der goldene Kreis wird durchbrochen. Der Mensch verlässt ihn, indem er eigenmächtig zur Paradiesesfrucht (im Maul der Schlange) greift. Er emanzipiert sich und muss die Folgen tragen, außerhalb des geschützten Raums. Aber Gott gibt ihn nicht auf. Er beruft ein Volk, mit dem er einen Bund schließt. Nun ist – im mittleren Bild - die goldene Linie wieder da. Durch Mose lässt er seine Gebote ausrichten. Die Gesetzestafeln - übrigens nach der biblischen (und reformierten) Zählung dargestellt – werden dem Volk vorgelegt. Die Propheten verkündigen darüber hinaus die aktuelle Gottesbotschaft. Gezeigt werden sieben der Schriftpropheten (Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel, Micha, Nahum, Maleachi), dazu der königliche Sänger „und Prophet“ David.
Auch das untere Bild ist von der goldenen Linie umschlossen, als dem Raum für ein besonderes Handeln Gottes. Was in den ersten Bildern angefangen hat, kommt hier zu einem ersten Ziel. Gott selbst wird Mensch, geboren von einer Frau. Gottes Handeln wird durch den Lichtstrahl des Geistes (Taube) ausgedrückt, der alle Grenzen durchdringt. Die Engel jubilieren. Es ist ein Ros entsprungen. Ja, die Rosen blühen in üppiger Fülle. Den Hirten und allem Volk (Lk. 2, 10 f.) wird verkündigt: Euch ist heute der Heiland geboren. Aber es ist ein merkwürdiges Bild: Maria ist bereits losgelöst von dem Kind. Es ist ihrem Schoß entnommen. Sie deutet auf den Sohn, mit traurigem Gesicht. Das Kind gehört eigentlich nicht mehr in die Szene: Es liegt in einem Schrein, innen goldstrahlend, nach außen verschlossen. Ist es ein Sarg? Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf (Joh. 1, 11). |
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Orgel Weiler
ein Manual, fünf Register und Subbass
erbaut von den Orgelbaumeistern Bertfried und Gilbert Scharfe, Ebersbach - Bünzwangen
eingeweiht am 4. Advent 2005
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