Hochwasserschutz-Maßnahmen
Nach dem Starkregenereignis im Juni 2024 wird der Hochwasserschutz in Roßwälden weiter verbessert. Der Ortschaftsrat hat in seiner Sitzung am 9. Juli 2026 die Vergabe der geplanten Schutzmaßnahmen an der Steinbißstraße einstimmig beschlossen.
Kern der Maßnahme ist ein neuer Schott an der Brücke. Betonflügel und seitliche Schienen ermöglichen es, im Ernstfall Aluminium-Dammbalken einzusetzen und den Durchfluss zu begrenzen. Die Dammbalken werden vor Ort gelagert und können mit einem mechanischen Schwenkarm-Kran eingesetzt werden. Für das Schließen des Schotts sind so lediglich zwei Personen erforderlich.
Zusätzlich werden künftig Pegelsensoren zur frühzeitigen Wasserstandsmessung eingesetzt. Über eine neu angelegte Mulde soll Wasser gezielt zum Schott geleitet werden. Dadurch können dann insgesamt rund 40.000 m³ Wasser zurückgehalten werden.
Die Maßnahme wurde nach den Erfahrungen des Starkregenereignisses und unter Berücksichtigung von Anregungen aus der Bürgerschaft geplant. Im Ernstfall sollen Feuerwehr, Bauhof und freiwillige Helfer aus der Bevölkerung beim Schließen des Schotts zusammenwirken.
Pachtanlage hinter dem Friedhof:
Für das zweite Teilstück gab es zehn Bewerbungen. Das Los fiel auf Familie Kayaalp aus Ebersbach; als Nachrücker wurde Familie Taslaci bestimmt.
Ringwegspielplatz:
Die geplante Wippe steht inzwischen.
Sonnenschirm in der Dorfmitte:
Felix von Dalovski übernimmt die Patenschaft und wird den Schirm bei Bedarf morgens öffnen und abends schließen.
Ortsvorsteherin Priska Speißer

