• Erste Infos

    Nachdem wir pandemiebedingt unsere bisherigen Planungen von der Arbeitsgruppe „Roßwälden aktiv“ für die fünfte Auflage der Roßwälder Kunst- und Kulturnacht noch nicht umsetzen konnten, hat das Orga-Team mittlerweile aber ordentlich Fahrt aufgenommen. Rund elf Monate vor der Veranstaltung laufen die ersten konkreten Abstimmungen und Planungen, einige Künstler/-innen sind schon mit am Start und die Vorfreude auf unser Rokuku wächst. 

    Viele der bisher Aktiven haben die Verschiebung für eine kreative Pause und neue Ideen für die Fortsetzung unserer Rokuku-Tradition genutzt. Wir sind sehr gespannt! Damit wir wieder ein abwechslungsreiches, unterhaltsames und vor allem auch vielfältiges Programm auf die Beine stellen können, das viele neugierige Einheimische, neu Zugezogene und Besucher/-innen aus der Umgebung anlockt, brauchen wir Ihr/euer Engagement und eure/Ihre Beiträge!

    Wer zu Rokuku als ausstellende oder vorführende Künstler/-innen etwas beitragen möchte, oder jemand kennt, der besondere Hobbys, künstlerische Fähigkeiten oder ungeahnte Talente etc. hat – bitte einfach melden – wir freuen uns über entsprechendes Interesse.

    Wir sind sicher, dass da noch ganz viel künstlerisches Leben in Roßwälden schlummert, gebt uns möglichst bald Bescheid und zwar an folgende E-Mail-Adresse:

    rokuku.kuenstler@gmail.com

    Gerne kann man sich auch direkt an das Organisationsteam wenden:

    „Ausstellende“ Künstler„Vorführende“ Künstler
    Lise Krüger-BarthRoswitha ScheidtDagmar MammelBettina & Jürgen Lumpp
    art@lisekruegerbarth.comRosaAst@gmx.dedagmar-mammel@gmx.detinelumpp@web.de juergenlumpp@web.de

    Gemeinsam rokuku die 5te am Samstag, 7. Oktober 2023, erleben, Termin fest einplanen und dabei sein – wir freuen uns!

    Orga-Team Rokuku/Roßwälden aktiv

  • Bekanntgaben

    1. Auf dem Weg zum Rossipark wurde um die Kastanie eine gespendete Rundbank aufgestellt. Diese gehört als letzte Maßnahme zur Erschließung des Baugebiets „Am Dammbach“.
    2. Der Ausschuss für Technik und Umwelt hat den Bauantrag für den Neubau des Pflegestifts im Baugebiet „Unterer Morgen“ mehrheitlich genehmigt und damit den Ortschaftsrat überstimmt.
      Anmerkung: Die vom Ortschaftsrat kritisierte Fluchttreppe wurde neu geplant und erfüllt damit die Forderungen des Ortschaftsrats.
    3. Während der Bauzeit in der Wellinger Straße gibt es tagsüber am Hungerberg ein Parkverbot, damit der innerörtliche Umleitungsverkehr nicht zu sehr behindert wird.
    4. Nachdem die Bauarbeiten fortgeschritten sind kann die Wellinger Straße zwischen Auchtertweg und Hochdorfer Straße wieder provisorisch befahren werden.
    5. Google Maps und andere Navigationssysteme ignorieren diese Baustelle beharrlich.
    6. Auf der neuen Homepage www.rosswaelden.de sind ab Januar alle gemeldeten Veranstaltungen von Roßwälder Vereinen und Gruppierungen für 2023 aufgelistet. Etwaige Änderungsvorschläge für die Homepage bitte an OV Herrmann.
    7. Die Einweihung des Erläuterungsschildes für die „Pfarrer-Veil-Straße“ fand im Rahmen eines Gottesdienstes statt.
    8. Die Weihnachtsbaumbeleuchtung reicht (dank neuer Lichterketten) dieses Jahr bis fast auf den Boden. Der ORR Roßwälden trägt mit einem kleinen finanziellen Beitrag aus dem Dorfverschönerungsbudget dazu bei.
    9. Die Grundschule Roßwälden hat seit vielen Jahren erstmals wieder zwei erste Klassen (36 Erstklässler).
    10. Die Verlängerung des Friedhofwegs östlich der Umgehungsstraße gibt es nicht mehr. Stattdessen soll der Weg entlang des Klingelbachs im Winter freigeschnitten werden. Grund für den Wegfall ist ein Grundstückstausch für das Regenrückhaltebecken.

    Bausachen

    Im Kenntnisgabeverfahren wird über den Neubau von zwei Doppelhaushälften auf dem Flurstück 1852 in der Pfarrer-Veil-Straße informiert.

    Vorstellung der Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung

    Positiv für Roßwälden:

    1. Die Zahl der Kindergartenplätze für Kinder ab drei Jahren hat sich in den letzten Jahren auf 119 erhöht, sodass jedes Roßwälder Kind in diesem Alter eine Einrichtung am Ort besuchen kann.
    2. Es gibt ein vielfältiges Betreuungsangebot mit unterschiedlichen Betreuungsformen und unterschiedlichen Trägern (evangelische Kirche und Stadt Ebersbach).

    Kritisch angemerkt wurde:

    1. Es fehlen Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren.
    2. Bei den Betreuungszeiten gibt es in Roßwälden keine Vielfalt, da alle Einrichtungen nur bis 13.30 Uhr geöffnet haben.
    3. Mit Sorge sieht der Ortschaftsrat den Fachkräftemangel in den Kindertagesstätten.
    4. Der Ringweg-Kindergarten wurde nur als Provisorium reaktiviert. Der Kindergarten „Burg Steinbiss“ hat einen hohen Sanierungsbedarf. Es muss abgewartet werden, ob und wann der Haushaltsantrag des Ortschaftsrats (Sanierung und Erweiterung bzw. Neubau des Kindergartens Burg Steinbiss) im Gemeinderat eine Mehrheit findet.

    Anfragen und Anregungen

    • Die Zukunft des Bereichs um den Brunnen schräg gegenüber vom Bäcker wird diskutiert. Zumindest der Sandkasten wird nicht mehr genutzt. Verschiedene Ideen für eine Neugestaltung wären:
      – Pflanzung eines Baumes und Aufstellung einer Bank durch den OGV
      – Sitzmöglichkeiten
      – Überdachung der Pergola
      – Anbringung von Hinweisschildern (Infotafeln, evtl. im Zusammenhang mit dem 750jährigen Jubiläum)

      Zunächst einmal wird abgewartet, ob der OGV sein Vorhaben realisiert.
    • Kritik an den Leerungen von übervollen öffentlichen Mülleimern. ORin Zwicker berichtet, dass oft auch nach Leerungen große Mengen Privatmüll in diesen Mülleimern entsorgt werden, und sie dadurch sofort wieder übervoll sind. In diesem Zusammenhang wird beklagt, dass auch der Bücherschrank im Waaghäusle immer wieder als Mülldeponie missbraucht wird. Bitte sprechen Sie die Mitbürgerinnen und Mitbürger an, die sich nicht an die allgemein gültigen Regeln halten. Mit privater Sperrmüllkarte wurde dankenswerterweise der Sessel entfernt.

    • Angeregt wird, einen neuen Hundekottütenspender plus Mülleimer am Friedhofsweg aufzustellen.
      Diesem Vorschlag von OV Herrmann wird mit
      7 Stimmen dafür und 1 Gegenstimme zugestimmt.
    • Die Stadt Ebersbach hat Sitzbänke ausgesondert, die in Roßwälden einen neuen Platz finden könnten. Neue Standorte können vorgeschlagen werden.

    • OR Däuble beklagt den neuen Standort für den Briefkasten an der Hochdorfer Straße, da er die Sicht beeinträchtigt. OV Herrmann kann sich nach Abschluss der Bauarbeiten in der Wellinger Straße vorstellen, den Briefkasten in der Nähe der katholischen Kirche aufzustellen.  

    • Offene Mülleimer, vor allem in Hausnähe, sind unzumutbar. Es sollte überlegt werden, die offenen Mülleimer durch geschlossene Behälter zu ersetzen.

    • OR Däuble berichtet, dass die Strafzettelvergabe beim Tennisplatz für großen Unmut in der Bevölkerung sorgt. Es stellt sich die Frage, ob es in der jetzigen Bauphase erforderlich ist, so streng gegen Anwohner, die diese Straße als naheliegende Ausweichmöglichkeit nutzen, vorzugehen.

    • OR Keyl teilt mit, dass auch die Straße hinter dem Sportplatz als Ausweichmöglichkeit/Umleitung genutzt wird. Diese ist dadurch sehr in Mitleidenschaft gezogen und muss nach den abgeschlossenen Baumaßnahmen unbedingt instandgesetzt werden.

    Ortsvorsteher Klaus Herrmann
    Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, rufen Sie mich an (Tel.: 6772) oder schreiben Sie mir eine Mail (Klaus.Herrmann.Rosswaelden@web.de)

  • Geologie, Frühzeit und Mittelalter


    Auf der sog. „Schlierbacher Platte“ im mittleren Albvorland nimmt die Gemarkung der Gemeinde Roßwälden eine flache Mulde im Lias alpha ein, die sich nach Westen öffnet. Sie ist nur wenig von höheren Lehmdecken umrahmt.

    Aus der frühen menschlichen Besiedlung ist ein Merowinger Reihengrab bekannt, das in einem Steinbruch an der Straße nach Wellingen entdeckt wurde. In jenem gemauerten Alemannengrab befanden sich auch Grabbeigaben wie Lanze und Messer. Die Grabungsfunde gingen im II. Weltkrieg in Stuttgart verloren.

    In der älteren Ausbauzeit ab dem 9. Jahrhundert sind für den Filsgau typische Ortsnamenendungen mit Wälden. Typisch für die Siedlungen am Rande des Gaus ist fünfmal der Namen Wälden, wie Eckwälden und eben auch Roßwälden. Man nimmt daher an, dass sich die ersten Siedler von Roßwälden zwischen 900 und 1000 hier niederließen.
    1275 wird Roßwälden erstmals erwähnt. In jenem Jahr schenkte Berthold von Huockenberc dem Kloster Sankt Peter in Freiburg im Breisgau sechs Höfe bei „Wälden“. Von den Herzögen der Teck und ihren Verwandten, von Lehensleuten und Ministerialen kam allmählich der ganze Ort an das Kloster Kirchheim. Ab 1381 stand die hohe Obrigkeit den Grafen von Württemberg zu.
    Die Pfarrei wird erstmals 1275 genannt. Damals versah die Stelle ein Vikar, welcher dem Sulpacher Pfarrer unterstand. 1346 inkorporierte das Kloster Adelberg das Roßwäldener Kirchlein „St. Benedikt“. Von da ab wurde es nur noch von Geistlichen des Klosters betreut.

    Der Ortsnamen entwickelt sich von Wäldu (1275) über Guetenwälden(1393) zu Wälden-Roßrain (1435). Aus dem späteren Zusatz „am Roßrain“ bildete sich im Laufe der Jahrhunderte der Ortsnamen „Roßwälden“. Dass in Roßwälden tatsächlich auch Pferdezucht betrieben wurde belegt ein Register von 1521, wonach für Kriegszwecke 26 Pferde zur Verfügung standen. Die für die Pferdehaltung nötige Weide am Roßrain war groß genug.

    Nach einem Bericht von 1604 soll auf dem Bühel, den man Burgstall nennt, ein Schlösslein gestanden sein. Sichtbare Reste sind heute keine mehr vorhanden. Ältestes historisches Erbstück des Ortes ist die Kirchenglocke von 1447 mit der Inschrift: „Maria bit Got für uns“. Eingegossen sind zwei Medaillons einer Marienklage mit 2 Frauen und 2 Engel mit Glocke. Die Steingewinnung für das Bauwesen ist 1488 erstmals erwähnt, als 11 Wagenladungen mit Stein aus dem eigenen Steinbruch für die Herrschaft Württemberg ausgeführt werden mussten. Steiniger Untergrund war auch die Ursache für den Wassermangel in trockenen Sommern. 1907 wird Roßwälden endlich an das öffentliche Wassernetz von Wellingen angeschlossen.


    Reformation und Kriegszeiten

    1534 wurde die Reformation eingeführt. Die Verwaltungsgemeinschaft, der „Roßwäldener Stab“, wurde 1538 gegründet. Das zentrale Schultheißenamt befand sich in Roßwälden, dem damals größten der drei Orte. 1598 lebten in Roßwälden 38 erwachsene Personen, die das Bürgerrecht besaßen, in Weiler waren das 25 und in Sulpach 7. Jahrhundertelange Streitereien ließen aber kein echtes Zusammengehörigkeitsgefühl der Teilorte erwachsen, daher löste sich die Verwaltungsgemeinschaft nach kanpp 460 Jahre des Bestehens stückweise wieder auf. 1905 wurde Weiler selbständige Gemeinde, nachdem es seit 1817 bereits erste Bestrebungen angestellt hatte. 1932 löste sich Sulpach von Roßwälden und gliederte sich nach Ebersbach ein.

    In Roßwälden wurde 1600 erstmals eine Schule für die Unterrichtung der Kinder eröffnet, die jedoch vom Pfarrer nur als Winterschule betrieben werden konnte. Im Dreißigjährigen Krieg hatte die Bevölkerung des Ortes stark gelitten, wobei ein Großteil der Bevölkerung nach Kirchheim geflohen war. Auch in den Kriegen mit Frankreich im 18. Jahrhundert hatte der Ort unter Einquartierungen und Plünderungen durch franz. Truppen zu leiden. Daran erinnert unter anderem ein steinernes Gedenkkreuz: 1707 wurde Hans Berger, Bürger und Zoller zu Roßwälden auf seinem Acker tot aufgefunden. Nach der Überlieferung auf dem Gedenkstein wurde er von einem französischen Husaren durch drei Hiebe und zwei Stiche in jener Nacht ermordet. In jener Nacht wurde auch das damals zu Ulm gehörende Süßen angezündet.
    Im letzten Viertel des 18. Jahrhundert setzte im Bauerndorf langsam ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. Dazu beigetragen hatte sicherlich auch die Schafzucht und der Verkauf der Wolle auf dem Kirchheimer Wollmarkt. 

    Ein paar Daten und Fakten im Überblick

    1726      Neubau der Dorfkirche durch Baumeister Hipp aus Herrenberg. Der Bau dauert sehr lange, denn 1739 ist immer noch von Baumaßnahmen die Rede.

    1729      wurde das Roßwälder Stabs-Rathaus neu erbaut.

    1842      waren noch 2 bis 3 Morgen an den Südhängen des Roßrains mit Weinreben bepflanzt, die jedoch keinen besonders guten Tropfen ergeben haben sollen.

    Im 19. Jahrhundert litt der Ort an einem Bevölkerungsschwund, da aufgrund der schlechten Wirtschaftslage immer mehr Bürger sich zum Auswandern entschlossen – in erster Linie in die Vereinigten Staaten.

    1860      eine größere Renovierung wurde an der Dorfkirche nötig.

    1897      erfolgte die erste Vereinsgründung mit dem Turnverein Roßwälden, die erste Monatsversammlung fand in der Bäckerei Rau in der Dorfstraße statt.

    1903      wurde die erste Telefonleitung verlegt.

    1904      Renovierung der Dorfkirche.

    1905      Weiler löst sich aus dem Roßwälder Stab und wird eine eigenständige Gemeinde.

    1907      Roßwälden baut ein öffentliches Wasserleitungsnetz. Die Wasserversorgung erfolgt von einem Brunnen im Köhler auf Wellinger Gemarkung.

    1910      Der Gesangverein wurde gegründet.

    1924      Turnhallenbau.

    1927      Das Rathaus erhielt einen Telefonanschluss.

    1929      wurde der Farrenstall neu erbaut. Heute hat im Erdgeschoß die Freiwillige Feuerwehr ihren Platz gefunden, im oberen Stock befindet sich ein kleiner Veranstaltungsraum.

    1930      Gründung des Obst- und Gartenbauvereins.

    1931      Sulpach verlässt den Roßwälder Stab und schließt sich Ebersbach an.

    1939      wurden der Turnverein und der Gesangverein auf Anordnung der NSDAP zum Turn- und Gesangverein zusammengeschlossen, zum: „TGV“.

    1939      war der Ort noch hauptsächlich kleinbäuerlich geprägt mit mehr als 70 % landwirtschaftlichen Erwerbspersonen.

    Bis 1939 gehörte Roßwälden zum Oberamt Kirchheim unter Teck. Im gleichen Jahr wurde es dem Kreis Göppingen zugeordnet.

    1945      Im letzten Kriegsjahr kam es im April 1945 zu Gefechtshandlungen im Großraum Roßwälden. Alliierte Amerikanische Truppen stießen auf versprengte Teile der deutschen Reichsarmee. Bei den Kampfhandlungen wurden mehrere Gebäude im Ort zerstört, einige Zivilisten kamen ums Leben.

    1950      umfasste die gesamte Markung Roßwälden 4,5 qkm.

    Zwischen 1957 und 1960 wurde die Flurbereinigung durchgeführt. Hierbei entstanden sechs Aussiedlerhöfe auf freier Feldmarkung.

    1957 bis 1960 Eine neu gebaute Umgehungsstraße von Ebersbach nach Schlierbach und der Neubau der Straße nach Hochdorf führen den wachsenden Verkehr um den Ortskern von Roßwälden.

    1958/1959 Die katholische Bevölkerung erhält durch den Umbau eines früheren Fabrikgebäudes ein eigenes Gotteshaus, die Bruder Klaus-Kirche in der Wellingerstraße.

    1959      Bau einer 2-klassigen Grundschule in der Steinbisstraße.

    1961      waren nur noch rund 30 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig.

    1963      eine große Gemeinschaftsobstanlage wird im Gewann Halde gepflanzt.

    1966      der im Rahmen der Flurbereinigung begonnene Sportlatz bei der Turnhalle wird eingeweiht.

    1967/1968 Bau eines Kindergartens im Ringweg.

    1969/1970  Die 1924 gebaute Turnhalle wird fast vollständig abgerissen, modernisiert und wiederaufgebaut. In den Folgejahren werden ein Vereinszimmer und ein Jugendraum angebaut.

    1971      nach mehreren vergeblichen Versuchen, auf der eigenen Gemarkung leistungsfähige Brunnen zu graben, erfolgt der Anschluss der Wasserversorgung an die Blau-Lauter-Gruppe.

    Am 01.01 1972 wurde Roßwälden nach Ebersbach eingemeindet. Damals gab es noch 24 landwirtschaftliche Betriebe.

    1973      Die Roßwälder Schule wird aufgelöst. Die Grundschüler gehen nach Schlierbach, die Hauptschüler nach Ebersbach in die Schule.Die Schule in Roßwälden wird zum 2.Kindergarten umgestaltet.

    1975      Der Tennisclub Ebersbach bezieht in der Roßrainstraße seine neue Tennisanlage mit Vereinsheim.

    1980 in den Folgejahren werden die Neubaugebiete Messenwiesen und Klingelbrunnen erschlossen.

    1986      Bei einer Hochwasserkatastrophe werden viele Straßen und Keller überschwemmt.

    1987      Einweihung eines vom OGV Roßwälden finanzierten Vogellehrpfades am Hohrucken.

    1990      Bau einer Grundschule in Roßwälden an der Steinbisstraße,

    2000      Der seit einiger Zeit nicht mehr genutzte Farrenstall wird zum Feuerwehrmagazin und zum Bürgersaal umgebaut.

    2008      Die erste Roßwälder Kunst- und Kulturnacht wird veranstaltet und findet alle 3 Jahre statt.

    2010      Mit einer BMX-Radgeländebahn startet die Entwicklung des Rossiparks am Dammbach. Ein Mehrgenerationen-Gerätepark und eine Skatebahn folgen.

    2009      Nachdem über die Jahre alle örtlichen Läden geschlossen hatten ist die Nahversorgung durch die Eröffnung eines Discountmarktes am Ort wieder gesichert.

    2013      Beim Kindergarten Steinbiss wird eine Kinderkrippe neu gebaut.

    2015      Das Gewerbegebiet Mahd wird erweitert.

    2017      Das Neubaugebiet Dammbach wird unterhalb des Quellwegs erschlossen.

    2018      Bei einem Starkregen werden zahlreiche Keller überflutet.

    2018      Der Kindergarten Ringweg wird reaktiviert.

    2020      Der Naturkindergarten in der Roßrainstraße nimmt seinen Betrieb auf.

    2021      Bei einem Starkregen mit Hagelschlag werden zahlreiche Keller überflutet.

    2021/22 Erschließung des neuen Baugebiets „Unterer Morgen“ mit Einweihung der Katharina-Kepler-Straße und der Pfarrer-Veil-Straße.

    2022      Bau eines Regenrückhaltebeckens östlich der L1152.

    2022      Aufdimensionierung der Regenwasser- bzw. Mischwasserkanäle und Erneuerung der Trinkwasserleitungen in der Brühl-, Dorf- und Wellinger Straße.

    Zusammengestellt von: Uwe Geiger, Stadtarchiv Ebersbach, 05.12.2006,

    ergänzt durch Theo Mayer und Klaus Herrmann, 07.11.2022

    Quellen: Karl Mayer, Geschichte des Roßwälder Stabs, Roßwälden, Weiler, Sulpach, 1939, Reprint 1979
    Statistische Handbücher, Oberamtsbeschreibung des Amtes Kirchheim, diverse Akten aus dem Zentralen Stadtarchiv Ebersbach.

  • Stammtisch Heimatkunde Roßwälden

    Wer ist der Stammtisch Heimatkunde?

    Mitbürgerinnen und Mitbürger die sich für Roßwälden und dessen Geschichte interessieren –

    Alt-Roßwälder, Neu-Roßwälder, Auswärtige, Ältere, Jüngere, Frauen, Männer…..

    Er ist eine rein private Interessengemeinschaft

    Wir sind aktiv seit Dez. 2008

    Neue Teilnehmer sind immer herzlich willkommen!

    Was will der Stammtisch Heimatkunde?

    Geschichte, Geschichten, Bräuche in und um Roßwälden lebendig erhalten

    Was tut der Stammtisch Heimatkunde?

    • Sammeln von alten Bildern, Schriften und Dokumenten (keine Gegenstände)   
    • Sammeln, Aufbereiten und Dokumentieren von Informationen zu Themen rund um die Geschichte von Roßwälden
    • Gespräche mit älteren Mitbürgern und Dokumentation dieser Gespräche
    • Vorstellen, veröffentlichen von Arbeitsergebnissen

    Der Stammtisch trifft sich alle 4 Wochen (Sommerpause Juli/August)

    meistens Donnerstags 19:30 Uhr

    Arbeitsteil im Rathaus, danach Ausklang im Bäckerhaus

    Herzliche Einladung
    an alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger

    Die Einladung erfolgt im Stadtblatt und per eMail wenn Interesse und eMail-Adresse bekannt

    Informationen erhalten Sie von:

    Theodor Mayer Tel 7270

    Peter Ambacher Tel 2278

    Erdtraut und Walter Zwicker Tel.8839

    Themen mit denen wir uns z.B. befassten/befassen:

    • Durchführung von Senioreninterviews
    • Wein in Roßwälden
    • Geschichten über Roßwälder Originale, z.B Büttel Ulrich Bauer
    • Kepler und Roßwälden
    • Zementofen II am Mahdeck
    • Vierjahreszeiten in Roßwälden „digitale“ Neuauflage
    • Heimatvertriebene in Roßwälden
    • Zinngießen mit Roßwälder Gießformen
    • Historischer Rundgang Roßwälden
    • Segelfliegen in Roßwälden
    • Kriegsgefangene in Roßwälden
    • Flurbereinigung
    • Alte Schmiede
    • Dorfwaschküche
    • Sammeln von Konfirmandenbildern
    • Geschichte der Raiffeisenbank Roßwälden
    • Häuser gestern und heute
    • Kinderspiele auf der Gass
    • Und viele mehr …….

    Interessante Dokumente

    • Roßwälder Stab
    • Historischer Rundgang
    • Schülerarbeit über Roßwälden um 1880
    • Bericht von Gilbert Tatare – französischer Kriegsgefangener – über seine Zeit in Roßwälden
    • Bericht von Gretel Aurenz über die letzten Kriegstage in Roßwälden
    • Johannes Kepler und Roßwälden
    • Alte Schmiede
    • Dorfwaschküche
    • Zement in Roßwälden
    • Bäckerhaus
  • „Über die ersten Siedler und die Gründung des Ortes ist kein schriftliches Zeugnis erhalten. Aber sicher ist, dass Roßwälden 1275 erstmals in einer Urkunde erwähnt wurde“. Wer sich eingehender mit der Geschichte des Ebersbacher Stadtteils beschäftigen möchte, für den ist die Broschüre „historischer Rundweg Roßwälden“ ein hilfreicher Ratgeber. Die in DIN-Langformat und graublau/weiß gestaltete Druckschrift beschreibt insgesamt 20 interessante Stellen. Erste Station ist die Dorfkirche mit dem alten ehemaligen Friedhof, Station 20 ist die ehemalige Zehntscheuer, die gegenüber dem Rathaus zu finden war.

    Die Idee, einen solchen Rundweg auszuarbeiten und ihn auch noch mit entsprechenden geschichtlichen Informationen in Form einer Broschüre zusätzlich aufzuwerten, stammte vom Ortschaftsrat sowie dem Arbeitskreis „Roßwälden aktiv“. Das Konzept konnte aber nur realisiert werden, weil die Stadt Ebersbach und hier insbesondere Herr Stadtarchivar Geiger das historische Material zusammengetragen hatte und entsprechend bereitstellte.


    Für die notwendigen Finanzen war es gelungen, neben dem Budget von Stadt und Stadtteil auch noch private Finanziers zu finden. Besonders dankbar sind wir für die Unterstützung der Volksbank Göppingen, der LBS Bezirksdirektion Filstal sowie der Druckerei Bechtel.

    Mancher mag sich die Frage stellen, warum brauchen wir so was?

    Nun Roßwälden hat nicht nur eine aktive, engagierte Bürgerschaft in der Gegenwart und Entwicklungspotential, sondern auch eine lange Geschichte.

    Diese ist in Büchern und Schriften nachzulesen und ist durch viele Gebäude, die erfreulicherweise auch zu großen Teilen noch erhalten sind, auch heute noch erlebbar.

    Dies festzuhalten, war allen Beteiligten ein Anliegen. Gerade auch für nicht Ortskundige, Neubürger*innen aber auch für diejenigen, die schon lange hier wohnen, aber bei denen schon wieder

    vieles in Vergessenheit geraten ist, war und ist dieser Lesestoff gedacht.

    Die Broschüre ist kostenlos, sie kann über die Mitglieder des Ortschaftsrates bezogen werden. Wer möchte, kann sich das pdf aber auch runterladen….(s. Anhang)

    Viel Spaß mit der Broschüre und beim Erkunden des Rundwegs wünscht der

    Ortschaftsrat Roßwälden