Der Ortschaftsrat Roßwälden hat in öffentlicher Sitzung mehrere wichtige Themen beraten.
Aus der Bürgerschaft gab es Fragen zur Eröffnung des neuen Kinderhauses Ebersbach. Dabei wurde klargestellt, dass bestehende Kindergärten – auch in Roßwälden – erhalten bleiben. Für weitergehende Informationen wurde an die Pressestelle der Stadt verwiesen.
Angeregt wurde außerdem, die Nachbarschaftshilfe stärker zu bewerben und neue Mitwirkende – insbesondere jüngere – zu gewinnen. Hier könnten bestehende Strukturen, etwa über den Verein RoKi, genutzt werden.
Im Bereich Bauen lehnte der Ortschaftsrat mehrheitlich einen Antrag auf Befreiung von den Bauvorschriften für eine Stützmauer im Haldenweg ab. Dem Neubau eines Einfamilienhauses mit Gewerbeflächen im Amselweg wurde dagegen einstimmig zugestimmt.
Die Verwendung der verbliebenen Mittel aus dem Jubiläumsjahr bleibt weiter in Beratung. Gemeinsam mit dem Festausschuss sollen hierzu Ideen gesammelt werden. Eine Entscheidung ist für Anfang 2026 vorgesehen.
Unter den Bekanntgaben wurde über Vandalismus am Buschel berichtet. Als mögliche Gegenmaßnahme stehen Kameras an sensiblen Stellen im Raum. Außerdem wurden Änderungen an der Beschilderung an den Linden erläutert.
Zusätzlich wurde ein Förderprogramm vorgestellt, das Verbesserungen für Fußwege und die Verkehrssicherheit in Ortsmitten mit bis zu 75 Prozent unterstützt. Eine Teilnahme an der Ausschreibung wird derzeit geprüft.
Die für Roßwälder Schulkinder kritischen Verkehrspunkte – unter anderem in der Wellinger und Hochdorfer Straße, durch parkende Fahrzeuge in der Dorfstraße sowie der fehlende Gehweg in der Brunnenstraße – wurden an die Verwaltung weitergeleitet, um sie im Programm „Movers“ für sichere Schulwege zu berücksichtigen.